Keiko - Sein Weg in die Freiheit

Lesen Sie, wie der TV-Held heute lebt

Keiko lebt momentan in Island

Jeder kennt ihn, jeder mag ihn: Film-Liebling Keiko - besser bekannt als Willy aus dem Film Free Willy. Als Jungtier wurde er vor der Küste Islands gefangen, um in Kanada dressiert zu werden.

Für 350.000 DM wurde Keiko nach Mexiko verkauft, um im Aventura-Park seine Kunststücke zu zeigen. Insgesamt 14 Jahre lang lebte Keiko im Delphinarium. Die Folgen waren Hautwucherungen, verkümmerte Rückenflossen und entkräftete Lungen. Ein Hollywood-Produzent entdeckte Keiko und machte ihn zum Kinoheld aus Free Willy.

Viele Freunde und Fans des tierisches Filmstars protestierten nach dem Film für die Rückkehr des Wals nach Island. Mit Erfolg! Achtzehn Monate lang lebte Keiko dann in einem Meerwasserpool vor Island, ehe er in die etwa 20 Fußballfelder große Klettsvik-Bucht umzog. Sein Weg in die Freiheit ist nun nur noch durch ein Spezialnetz getrennt.

Keiko gewähnte sich langsam wieder an seinen natürlichen Lebensraum, lernte zu jagen, denn gerade die selbständige Nahrungssuche ist die Voraussetzung für seine Freiheit. Mittlerweile versorgt er sich selbst zu 40 Prozent (ca. 100 Kilogramm Fische pro Tag).

Keiko in seinem Gehege

Dennoch scheine einige seiner Pfleger skeptisch zu sein. Denn ein erster Probelauf scheiterte bereits. Keiko verließ fünf Mal sein Gehege und kehrte genauso oft wieder zurück!

Es ist zu befürchten, dass Keiko sich schon zu sehr an die Menschen gewöhnt hat und gar nicht mehr den Weg in die Freiheit sucht...

Die tollen Bilder stammen von unserer lieben Bekanntin Idda und Familie aus Island. Danke!


Original von www.juber.de