London 2001

Vom London-Urlaub mit Musical-Besuch berichtet Christa

















Vom 27.März bis 1.April 2001 waren Christa und Dietmar erneut in London. Diesmal klappte es auch mit dem Musical-Besuch. Hier der Reisebericht

Unser Urlaub war ja sehr schön, unser Hotel war typisch englisch, aber wir wollten ja dort nur übernachten. Obwohl wir London schon gut kennen, haben wir wieder Neues entdeckt.

Am Ankunftstag waren wir abends noch im Prinz Edward Theater, wir sahen das Musical "MAMA MIA" von ABBA. Es war ein Ohrenschmaus und die Stimmung im Theater, einfach super. Alles hat mitgesungen und sich im Rhythmus der Musik bewegt. Das einzige was uns verwundert hat, es gibt dort keine Garderoben, man nimmt die Sachen mit ins Theater. Es war ein sehr altes, aber schönes Theater, mit viel Samt und Plüsch. Die Leute kauften Eis, Schocklade und Popkorn, so sah es hinterher auch aus.

Wir waren im Naturkunde-Museum, dort gibt es u.a. bewegliche Saurier, es ist ein riesengroßes Gebäude, man kann sich den ganzen Tag dort aufhalten. Auch den Londoner Zoo haben wir besucht. Er ist nicht sehr groß, aber ist sehr interessant angelegt. Die Bären machten wohl noch Winterschlaf, zumindest sahen wir keine, nur einige Plastiken mit Bären. Auch diese waren sehr schön. Das Aquarium ist sehenswert, die Räume befinden sich in einem Berg, auf den draußen die Bären sonst toben. Toll gelöst. Auch das Gelände für die Mondscheintiere war sehenswert. Man konnte die Hand nicht vor Augen sehen, nach und nach gewöhnten sich die Augen an die Dunkelheit. Dann ging es und man konnte die Tiere gut sehen, sogar Fledermäuse konnte man beim Fressen beobachten.

Auch einen Ausflug zu den Themsebarrieren machten wir, es ist doch sehr weit draußen und wir sind bis Greenwich mit dem Zug gefahren, von dort musste man noch ein ganzes Stück laufen Die Themse Barrieren sind ein sehr imposantes Bauwerk und es gibt auch ein spezielles Informationszentrum. Dort haben wir einen Film über die Entstehungsgeschichte der Barrieren angeschaut. 1953 gab es das größte Hochwasser, bei dem 800 Menschen starben. Es muss erst etwas passieren, damit so ein Hochwasserschutz gebaut wird. Natürlich waren wir im Green Park, der direkt zum Buckingham Palast führt, aber die Queen haben wir nicht getroffen. Ha, ha, dabei war die Flagge aufgezogen, sie war anwesend.

Wir waren im Hard Rock Cafè, dort holte ich mir den Bären von London. Nun habe ich schon 3 Bären, aber jeder sieht anders aus. Wir waren auch bei Harrods, dem größten Kaufhaus in London. Mich interessierte nur die Spielzeugabteilung und ich hatte Glück, bekam endlich den Bären Rupert und Sooty, er hat schwarze Ohren. Alles andere war einfach zu teuer, da das englische Pfund sehr hoch steht. Wir setzten uns auch einfach in einen Bus und machten eine Stadtrundfahrt.

Am Aufregendsten war natürlich, als am 29. März die Londoner U- Bahn, Tube genannte, bestreikt wurde. Es war einfach der Wahnsinn - so viele Menschen wollten zu Arbeit oder in die Stadt, Stau überall! Auch die Busfahrer machten mit, sie fuhren ein Stück ließen alle aussteigen und fuhren nicht mehr weiter. Aber es kamen auch keine anderen Busse, es war schon sehr schwierig, vorwärts zu kommen, denn London ist wirklich eine sehr große Stadt. Natürlich überraschte uns auch der berühmte Londoner Regen! Es regnete mindestens einmal am Tag, nur am Freitag und Samstag war das Wetter sehr frühlingshaft, man saß in den Strassen Cafès und fühlte sich nur wohl.

Am Samstag dann, gab es die viele Trödelmärkte, aber fast so wie bei uns nur mit neuen Sachen und Billigangeboten. Der einzige Lichtblick, der Markt bei uns um die Ecke, es gab einen Straßenzug lang nur Stände mit frischem Obst. In der Portobello Road gab es einen Stand mit alten Bären. Aber die Preisklasse für uns einfach unerschwinglich. 275 Pfund, das sind fast 900 DM. Wer kann sich das leisten? Aber es war schön, diese Dame zu treffen und auch die super alten Bären zu bewundern.


Original von www.juber.de